Kunsttherapie studieren an der Alanus Hochschule

Master of Arts Kunsttherapie, Bachelor of Arts Kunsttherapie / Sozialkunst und berufsbegleitende Weiterbildung Kunsttherapie

Veränderungsprozesse. Grenzen und Schwellen.

Dialogische Prozesse – Kunsttherapie bei generalisierter Angststörung

Vortrag 22.11.2016, 17:45 – 19:15 Uhr
Klara Schattmayer – Bolle

Nach einer kurzen Einführung in das Krankheitsbild der Generalisierten Angststörung wird anhand eines kunsttherapeutischen Prozesses die Beziehungsgestaltung mittels der Methode des Begleitenden Malens vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Vorgehen, bei dem die Therapeutin parallel zu der Patientin gestaltet. Die so geschaffenen Bilder spiegeln die Resonanz auf den sichtbaren äußeren wie den fühlbar inneren Prozess wieder. So können Nähe und Vertrautheit hergestellt werden, die angstmildernd und Symbol-bildend wirken. Perspektivenübernahme und Empathie werden genutzt um relevante explizite und implizite Themen künstlerisch zu erfassen und zu integrieren.

 

 

Prof. Klara Schattmayer – Bolle
Gestaltungstherapeutin/Klinische Kunsttherapeutin DAGTP / Lehrtherapeutin, Supervisorin / Zulassung zur Heilkunde nach HPG / Graduierung beim DFKGT

1980 – 2003Tätigkeit in Psychotherapeutischen Kliniken (Uni Göttingen, LKH Tiefenbrunn, Sonnenbergklinik Stuttgart) // seit 1994 eigene Praxis für gestalterisch künstlerische Therapie (Heilpraktikerin eingeschränkt für den Bereich Psychotherapie) // seit 2004 Professorin an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen

Literatur:
Schattmayer-Bolle K (2005) Kunsttherapie bei speziellen Erkrankungen. Kunsttherapie mit Angst- und Zwangspatienten. In: von Spreti F, Martius P & Förstl H (Hrsg.) Kunsttherapie bei psychischen Störungen. München, Jena: Urban & Fischer 215-229

Schattmayer-Bolle K (2005) Begleitendes Malen. In: Titze D (Hrsg.) Aus der Mitte. Die Kunst der Kunsttherapie. Dresden: Michel Sandstein 113-122