Kunsttherapie Workshop – Posttraumatische Belastungsstörung

Traumafolgen und deren Behandlung
In diesem Workshop, geleitet von Prof. Dr. Luise Reddemann werden traumabedingte Veränderungen besprochen und es wird herausgearbeitet, welche Konsequenzen das für die Therapeutik hat.
Seelische Erkrankungen infolge von Traumatisierungen sind häufig. Inzwischen ist bekannt, dass bei vielen dieser Traumafolgeerkrankungen, wenn es sich um komplexe und häufige Traumatisierungen handelt, insbesondere in der Kindheit, therapeutische Herangehensweisen “traumaadaptiert” sein müssen, damit sie wirken und, was noch wichtiger ist, nicht schaden.
Fallbeispiele der TeilnehmerInnen sind erwünscht.

Die Fortbildung findet am 11. September 2010 von 10.00 – 18.00 Uhr statt. Die Teilnahmegebühren belaufen sich auf 85,00€.

reddemann luise Kunsttherapie Workshop   Posttraumatische BelastungsstörungProf. Dr. med. Luise Reddemann ist Nervenärztin  und Psychoanalytikerin. Seit gut 25 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Trauma und Traumafolgestörungen. Von 1985 bis 2003 war sie Leiterin der Klinik für Psychotherapie und psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld und entwickelte  dort ein Konzept zur Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen, die »Psychodynamisch imaginative Traumatherapie« (PITT).
Luise Reddemann führt zahlreiche Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen durch. Im Rahmen ihrer Honorarprofessur an der Universität Klagenfurt für medizinische Psychologie und Psychotraumatologie widmet sie sich den Arbeitsschwerpunkten Resilienz sowie Folgen von kollektiven Traumatisierungen.

Die Fortbildung richtet sich an Ärzte, Kunst-/Therapeuten und Studierende aus Medizin und Kunst-/Therapie.
Sie ist vom BVAKT e.V. mit 9 Fortbildungseinheiten anerkannt.

Anmeldung und weitere Informationen:
Alanus Hochschule
Fachbereich Künstlerische Therapien
Villestraße 7, 53347 Alfter
Tel. 02222 9321-1808
Email: kunsttherapie-fortbildungen[at]alanus.edu

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